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Winkelschleifer-Akku
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Für die Hobbywerkstatt

Akku-Winkelschleifer: Erst das Akku-System. Dann die Maschine.

Die Marke entscheidet nicht der Prospekt, sondern dein Akku-Regal. Hast du schon Akkus, kauf die Maschine dazu. Hast du keine, nimm ein Set mit 125 mm. Dann noch die richtige Scheibe, und die Haube bleibt dran.

  • Keine erfundenen Tests
  • Daten von den Herstellern
  • Sicherheit nach DGUV

Bild: KI-generiert (OpenAI)

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Noch keine Akkus im Regal? Nimm das Einhell TE-AG 18/125-2 Set*. Liegen schon Akkus da, kauf die Maschine ihrer Marke.

Das Wichtigste

Ein Akku-Winkelschleifer ist ein Handschleifer, der statt am Kabel an einem Wechselakku läuft. Ein Akku passt nur in Maschinen seines Systems. Deshalb gilt: Liegen schon Akkus im Regal, nimm die Maschine dieser Marke. Ohne Akkus ist ein 125-mm-Gerät mit Akku und Ladegerät der einfachste Einstieg. Für enge Stellen gibt es Minis mit 76 mm.

Die Werkbank

Sieben Fragen, sieben Wege hinein. Fang bei der Arbeit an, die gerade ansteht, oder bei der Frage, die dich vom Kauf abhält.

Lieber alles nebeneinander? Im Vergleich nach Herstellerdaten stehen alle Maschinen mit System, Scheibe, Drehzahl und Lieferumfang in einer Tabelle.

Was hast du vor?

Vier Ausgangslagen, je eine Maschine. Die Zeichnungen sind unsere eigenen und zeigen die Bauart, kein bestimmtes Modell.

Noch unsicher? Diese Zeilen klären das meiste.

Was du vorhast, was du nimmst

Drei Fragen, eine Maschine

Der Finder fragt nur, was die Wahl wirklich ändert.

Maschinenwahl

Frage 1 von 3

Welche Akkus liegen schon bei dir?

Der Akku entscheidet die Marke. Das spart Akku und Ladegerät.

Symbolbild (KI-generiert): eine Hobbywerkstatt mit Stahl-Werkbank, Schraubstock und Lochwand am späten Nachmittag.

Die Maschine kaufst du einmal. Scheiben ständig. Akkus vielleicht nie wieder.

Bild: KI-generiert (OpenAI)

Warum der Akku zuerst kommt

Die Drehzahl auf dem Karton fällt ins Auge. Sie ändert deine Wahl aber selten: Viele 125-mm-Geräte drehen laut Hersteller um 8.500 Umdrehungen pro Minute, einige höher. Der Akku dagegen bindet dich. Er passt nur in Maschinen seines Systems, und das Ladegerät gleich mit.

Das spart Geld, wenn du schon im System bist. Eine Solo-Maschine ohne Akku und Ladegerät ist dann fast immer der bessere Kauf als ein Set. Und wenn du noch nichts hast, wählst du mit dem ersten Gerät gleich die Familie für den Akkuschrauber, die Lampe und den Schlagschrauber, die vielleicht noch kommen. Wie die Systeme sich unterscheiden, steht unter Akku-System wählen.

Symbolbild (KI-generiert): drei Werkzeugakkus ohne Marke und ein Ladegerät auf einem Holzregal.
Bild: KI-generiert (OpenAI)

Einmal gewählt, lange gebunden

Makita, Einhell, Bosch und Metabo bauen jeweils eigene Familien. Bei Bosch sind es sogar zwei: blau für Bosch Professional und grün für die Heimwerkerreihe mit POWER FOR ALL. Metabo-Akkus laufen auch in Geräten anderer Marken des Cordless Alliance System.

Akku-System wählen

Die Scheibe macht die Arbeit

Eine 125-mm-Maschine kann trennen, schruppen, bürsten und feinschleifen. Sie kann es aber nur mit der passenden Scheibe. Die DGUV nennt zwei Punkte, die viele nicht wissen: Kunstharzgebundene Scheiben für Handschleifmaschinen dürfen nur drei Jahre nach der Herstellung benutzt werden, und dünne Trennscheiben sind nicht zum Schruppen da.

Auch die Maße zählen. Die Scheibe darf nicht größer sein als die Maschine erlaubt, und ihre zulässige Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Höchstdrehzahl der Maschine. Mehr dazu auf der Seite zu den Schleifscheiben.

Das ist kein harmloses Werkzeug

Die DGUV schreibt in ihrer Schrift zum Schleifen, dass Winkelschleifer die Schleifmaschinen mit dem höchsten Unfallgeschehen sind. Häufige Ursache schwerer Unfälle: Die Scheibe verkantet oder klemmt, oft weil das Werkstück nicht eingespannt ist.

Deshalb lesen wir bei jedem Gerät auch nach, was es an Schutz mitbringt: Sanftanlauf, Wiederanlaufschutz, Überlastschutz, bei manchen eine Bremse oder eine Rückschlagabschaltung. Das ersetzt keine Vorsicht. Haube dran, beide Hände an die Griffe, Werkstück einspannen, Schutzbrille auf. Alles Weitere steht unter Sicherheit.

So arbeiten wir

Wir testen keine Maschinen und vergeben keine Noten. Wir lesen Herstellerseiten und Anleitungen, vergleichen die Daten und sagen dir, was wir kaufen würden, wenn die Ausgangslage so wäre wie deine. Wo der Hersteller etwas nicht nennt, schreiben wir das auch so hin. Wie das genau läuft, steht unter So vergleichen wir.

Welche Größe, welche Arbeit?

Für fast alles in der Hobbywerkstatt reichen 125 mm. Du trennst damit Profilstahl und Gewindestangen, schleifst Nähte und nimmst Rost herunter. Die Mini mit 76 mm ist die Ergänzung für enge Stellen. Eine 230-mm-Maschine kaufst du nur, wenn du wirklich tief schneiden musst, weil sie mit über vier Kilo in der Hand schwer wird.

Wie du diese Website nutzt

Du musst nicht alles lesen. Ohne Plan fängst du mit dem Finder an, der dir eine Maschine nennt. Vor dem Kauf prüfst du im Angebot den Lieferumfang und kaufst die passende Scheibe gleich mit. Vor dem ersten Schnitt liest du die Seite zur Sicherheit, und bei einer Frage schaust du unter Fragen nach.

So kommst du schnell zu einer Maschine, die wirklich zu deinem Regal passt.

Nachgefragt

Welcher Akku-Winkelschleifer ist für Heimwerker der richtige?

Der, dessen Akku du schon hast. Ohne vorhandene Akkus empfehlen wir das Einhell TE-AG 18/125-2 Li mit 4,0-Ah-Akku und Ladegerät: 125 mm, Sanftanlauf, Wiederanlaufschutz und Überlastschutz. Es ist kein Labor-Ergebnis, sondern unsere Einordnung nach Herstellerdaten.

Passt ein Akku in alle Winkelschleifer?

Nein. Ein Akku passt nur in Maschinen seines Systems, also Makita 18 V LXT, Einhell Power X-Change, Bosch Professional 18 V, Bosch POWER FOR ALL oder Metabo-CAS. Blaue und grüne Bosch-Geräte gehören zu zwei getrennten Systemen.

125 mm oder kleiner?

125 mm passt für die meisten Arbeiten in der Hobbywerkstatt, weil die Auswahl an Maschinen und Scheiben groß ist und die Schnitttiefe laut Herstellern bei etwa 29 bis 33 mm liegt. Eine Mini mit 76 mm nimmst du für Schnitte an engen Stellen.

Gibt es einen Test der Stiftung Warentest zu Akku-Winkelschleifern?

Einen eigenen Test speziell zu Akku-Winkelschleifern haben wir nicht gefunden. Gefunden haben wir einen Test von Werkzeugakkus aus dem Oktober 2020 und einen zu billigen Schwing- und Winkelschleifern aus dem Juni 2010. Wir selbst testen keine Maschinen.

Belege

Weiter an der Werkbank

Wer hier schreibt

Redaktion winkelschleifer-akku.de

Werkzeug-Kaufberatung

Wir sind die Redaktion von winkelschleifer-akku.de. Wir werten Datenblätter, Betriebsanleitungen und die DGUV-Schriften zum Schleifen aus und machen daraus klare Kaufberatung für die Hobbywerkstatt, mit Quellen auf jeder Seite. Wir haben keine Maschinen selbst getestet, und das sagen wir offen.

  • Herstellerangaben & Anleitungen ausgewertet
  • Quellen auf jeder Seite
  • Keine Labortests – offen gesagt
  • Anbieterangaben im Impressum

Über uns So vergleichen wir